Wendestimmung

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Am vergangenen Wochenende gingen tausende Menschen in Berlin auf die Straße um ihren allgemeinen Unmut gegenüber der aktuellen Politik und insbesondere gegen die grundrechtsbeschränkenden Corona Maßnahmen zum Ausdruck zu bringen. Wie viele Teilnehmer es am Samstag in Berlin tatsächlich waren kann unerheblich bleiben. Selbst wenn man die offizielle Zahl der Mainstreampresse als Grundlage nimmt sind 20.000 Demonstrationsteilnehmer eine ordentliche Anzahl die deutlich zum Ausdruck bringt, dass es in der Bevölkerung noch Widerstandswillen und Aufbruchsgeist gibt.

Das was sich am Samstag in Berlin als Massenprotest gezeigt hat war diesmal nicht von großen NGO´s und ihren parlamentarischen Armen orchestriert. Dies war keine Demonstration, wie Black Lives Matter, die auf Wohlgefallen und ausufernde Sympathie von Journalisten und dem gesamten linken Establishment stößt. Dies war eine echte Graswurzelbewegung, die in ihren unterschiedlichen Zielen und Vorstellungen noch etwas diffus wirkt, aber dennoch ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber der herrschenden Politik zeigt. Welches Potential diese Protestbewegung noch mobilisieren kann wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Angesichts der Vorbereitungen auf einen zweiten Lockdown und den ersten Detonationen der Wirtschaftskrise, können sich hier noch vielversprechende Dynamiken entwickeln.

Jetzt gilt es dranzubleiben, immer wieder neue Akzente zu setzen. Und auch für uns als AfD im Bundestag ist klar, dass wir unseren Weg der harten Oppositionspolitik unbeirrt fortsetzen und Merkel und Co nicht einfach ohne kritische Stimme aus der konservativen und patriotischen Opposition „durchregieren“ lassen.