Regenbogen-Flaggen an alle EU-Rathäuser!

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Gastbeitrag Markus Kolberg, Berlin

Regenbogen-Flaggen an alle EU-Rathäuser!

Wie lange sollen eigentlich die EU-Bürger noch die grausame Diskriminierung der Regenbogen-Menschen erdulden? Diverse alle Länder, vereinigt Euch! Es kann nicht länger sein, dass 98% eine Mehrheit ist, und 2% als Minderheit gilt. In einer liberalen Demokratie (ohne Oligarch Orban und Diktator Duda) bestimmt die Minderheit, was die Mehrheit zu tun und vor allem zu denken hat!

Zum Beispiel beim Thema Familie. Weg mit diesem Wert des Christentums! Es gelten nur die EU-Werte. Und zwar im kleinsten polnischen Kaff. Schluss mit dieser Diktatur der katholischen Kirche, die dem armen polnischen Bauern Zbiegniew immer einredet, er solle sich nur für die schöne Danuta interessieren. Und was ist mit dem schmucken Kazimir von der NGO aus Warschau?

Die Kinder können wir doch aus Afrika importieren. Dann werden Sandomierz, Ostrava und Debrecen endlich mal bunt. Ewig diese bleichen, fahlen Gesichter. Wie toll ist doch dagegen immer die Stimmung in Rotterdam, Birmingham oder Bottrop!

Aber nein, diese Osteuropäer halten verbissen an ihren nationalen Traditionen fest. Sie wollen keine Aktivisten als Nachbarn. Stur und verbohrt wählen sie immer wieder diese illiberalen und autoritären Populisten, die nur an ihr eigenes Volk denken. Sollen sie doch unsere großartige europäische Familie verlassen und sich unter das Joch von Moskau und Peking werfen!

Dann nehmen wir eben Albanien und Nordmazedonien sofort in unsere wunderbare Wertegemeinschaft auf; und Palermo wird EU-Hauptstadt. Überm Reichstag weht die Regenbogen-Fahne, und die neue Inschrift leuchtet uns allen in eine goldene Zukunft: „Den Europäer-Innen“…